help/howtos/development/compile_own_progs

Howtos: Entwicklung

  1. Entpacken und Packen von Firmware-Images
    1. Tools und Syntax
    2. Vorgehensweise
  2. Kernel konfigurieren und kompilieren
  3. Developer Information
  4. Flash Partitionierung
    1. Hidden SquashFS
    2. Contiguous SquashFS
    3. Hidden Root
  5. trac-post-commit-hook
  6. ADAM2-Bootloader
    1. ADAM2-Backup anlegen
    2. ADAM2 überschreiben
    3. ADAM2-Befehle
    4. ADAM-Quellcode
  7. Einstellungen speichern im Urlader-Environment
    1. Vorwort und Motivation
    2. Lösungsmöglichkeiten
    3. Bootloader Environment
    4. Variable "kernel_args"
    5. Kernel_Args-API
    6. Mögliche Anwendungsfälle
  8. Erstellen einer GUI für Pakete in Freetz
    1. Motivation
    2. Grundlagen
    3. Wie funktioniert das mit der GUI?
  9. Eigene Dateien in die Firmware integrieren
    1. Feste Integration über das Freetz Image
    2. Erzeugen der Dateien aus der debug.cfg
    3. Nachladen vom Webserver
    4. Nachladen vom USB-Stick
    5. WebDAV Share mounten
    6. NFS-Share mounten
  10. Addon Paket installieren
  11. Patches in Freetz einspielen
  12. Freetz Build-Prozeß
    1. Vorwort und Motivation
    2. Grundsätzliches
  13. Ablauf eines Firmware-Updates
  14. Flash-Partitionen im laufenden Betrieb sichern
    1. Motivation
    2. Voraussetzungen
    3. Lösungsweg
    4. Wege, sich schnell einen Überblick zu verschaffen
    5. Zusammenfassung
  15. Flash-Partitionen von außen mit FTP sichern
    1. Motivation
    2. Voraussetzungen
    3. Allgemeine Informationen zur Datensicherung
    4. Sicherung mit Linux-Standard-FTP (ftp)
    5. Sicherung mit Linux-NcFTP (ncftpget)
    6. Sicherung mit Cygwin-NcFTP (ncftpget)
    7. Uploads via FTP
  16. Wie die FritzBox Manipulationen erkennt
    1. Ursachen
    2. Diagnose
    3. Lösungen
    4. Schlußwort und Ausblick
  17. Eigene Programme kompilieren
  18. Busybox konfigurieren und kompilieren
  19. Dynamische Bandbreitenanzeige per SVG
    1. Anleitung zur Test-Installation
  20. Platz sparen im Dateisystem der FritzBox
    1. Vorwort und Motivation
    2. Bestandsaufnahme: Wo stecken die Platzfresser?
    3. Weitere Spartricks
    4. Schlußwort
  21. Shell Coding Conventions
    1. Shell Language
    2. Basic Format
    3. If, For, and While
    4. Test Built-in
    5. Single-line if-statements
    6. Infinite Loops
    7. Exit Status and If/While Statements
    8. Variable References
    9. Variable Naming
    10. Quoting
    11. Variable Assignments
    12. Testing for (Non-)Empty Strings
    13. Commenting
    14. Pathnames
    15. Interpreter Magic
  22. Wie baue ich ein eigenes Paket für Freetz?
  23. Package Development
    1. Persistent Package Settings
  24. Cross-Compiler / Toolchain erstellen
  25. First steps - How to start your first freetz package
    1. Foreword and Motivation
    2. Where to Ask Questions and to Discuss
    3. Build Environment
    4. Use of the "empty" Package as Starting Point
    5. Add New Package for "make menuconfig"
    6. Call Procedures "make menuconfig" and "make"
    7. Testing
    8. Preparing New Package for Public Integration to Freetz Trunk

Eigene Programme kompilieren

Nachdem die Toolchain heruntergeladen oder gebaut wurde, kann sie verwendet werden, um eigene Programme, oder solche, die noch nicht als Paket zur Verfügung stehen, zu übersetzen.

Den MIPS-Compiler zum Pfad hinzufügen:

export PATH=/pfad/zu/freetz/toolchain/target/bin:$PATH

Optionen für ./configure:

./configure --build=i386-linux-gnu --target=mipsel-linux --host=mipsel-linux

(i386-linux-gnu ist nicht unbedingt notwendig, nur beschwert sich configure, wenn es nicht angegeben ist. Auf 64-Bit-Plattformen oder Nicht-Intel-Architekturen muß es natürlich anders heißen.)

Statisches Linken der Binaries, damit sie keine separaten Libraries benutzen, sondern sie gleich enthalten (funktioniert aber nicht bei jeder Software):

LDFLAGS=-static ./configure ...

Statisch gelinkte Binaries sind einfacher zu installieren, weil sie eben alles enthalten - aber dadurch sind sie größer, und wenn sie mit anderen Programmen gemeinsam genutzte Funktionalität haben, verschwenden sie Speicherplatz. Außerdem müssen sie separat upgedatet werden, wenn z.B. in einer Library eine Sicherheitslücke gepatcht wurde. Es ist also am besten, statische Binaries nur zum Testen, oder wenn es anders nicht geht, zu verwenden.

In manchen Fällen ist es ratsam die CC-Variable explizit zu setzen. Auch die Angabe der CFLAGS kann nicht schaden:

./configure ... CC="mipsel-linux-gcc" CFLAGS="-Os -pipe -march=4kc -Wa,--trap"